Rømø
Besuch beim dänischen Nachbarn
Der Strand von Rømø gilt als der breiteste Strand an der Nordsee, auf stolze 4 km dehnt er sich in der Breite aus. Dies war dann doch sogar den Dänen zuviel, sie gestatten deshalb das Autofahren am Strand. Den einmaligen Strand wird sich wohl niemand entgehen lassen; in Lakolk gibt’s Möglichkeiten, sich mit Pølser (knallrote Würstchen) und Hot dogs zu stärken.
Wer, von Sylt kommend, per Rad eine Runde über Rømø dreht, wird im Norden schnell an seine Grenze stoßen, dort herrscht das Militär, und die sperren einen Teil der Insel ab. Wer noch rüber aufs Festland möchte, sollte a) beste Kondition haben für den 9,1 km langen Damm und b) auf den Wind achten. Diese Strecke bei Gegenwind ist eine einzige Qual!
Insgesamt bildet Rømø einen angenehmen Kontrast zum mondänen Sylt. So fallen sofort die einzeln stehenden Ferienhäuser auf, selten mit einem Zaun versehen und noch viel seltener als eine Art Ferien-Reihenhaus, wie es auf Sylt doch vorherrscht. Des Weiteren lockt eine weite Heide- und Dünenlandschaft, durch die viele Wanderwege führen.
Im nördlichen Ort Juvre steht ein Hof mit einem Zaun aus Walrippen, der 1772 errichtet wurde. Im Ort Kirkeby steht die einzige Kirche, die dem Schutzheiligen der Seefahrer, St. Clemens, gewidmet wurde. Die Kronleuchter im Inneren der weißen Kirche sind ein Geschenk von Seefahrern. Auf dem angrenzenden Friedhof erzählen auch ein paar reich verzierte Grabsteine von Schiffskommandeuren und teilweise traurigen Seemanns-Schicksalen.
Nicht weit vom Fährhafen liegt das Rømø-Sommerland, ein Freizeitpark für die ganze Familie. Insgesamt 50 verschiedene Angebote an Aktivitäten können die Kleinen wahrnehmen, wer möchte, kann hier auch übernachten.
Dies ist ein Auszug aus dem Buch:
Sylt
Komplett in Farbe, 90 Fotos, 17 detaillierte Karten, Register, Griffmarken, 288 Seiten weitere Informationen ->
5. Auflage 2008
10.50 Euro
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