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Landschaft mit besonderem Charme: Amrums Dünen

Es sind zweifellos die Dünen, welche, bis zu schwindelnde 32 Meter hoch, Amrums ganz speziellen Charme ausmachen. Interessanterweise existieren sie erst seit dem 12. Jahrhundert, als mehr und mehr Sand aus der Nordsee sich auf der Insel anzuhäufen begann.

Man unterscheidet Weißdünen, die überwiegend aus hellem Sand bestehen und vielfach mit (gepflanztem) Strandhafer bestanden sind, um sie am Davonfliegen zu hindern.

Graudünen weisen etliche Vegetation auf, der zumeist eine dünne Humusschicht unterliegt, die für einen grauen Schimmer sorgt. Häufig wachsen Silbergras und Strandsegge auf ihnen und verstärken den Farbeffekt weiter.

Der Übergang zu den Braundünen letztlich vollzieht sich fließend. Ein dichter Gras- und Moosbewuchs mit hohem Humusanteil hat hier die Ansiedlung von Zwergsträuchern ermöglicht, weshalb die resultierenden Heideflächen vom Aussehen und Geruch her stark der mediterranen Macchia ähneln. In diesem Bereich gedeihen vor allem die Besenheide und die Krähenbeere mit ihren kleinen schwarzen Murmeln. (Falls Kinder davon naschen sollten: Keine Panik! Krähenbeeren sind durchaus essbar. Sie schmecken aber nicht nach viel, und die Näscher werden ihr Tun bald aufgeben. Ein gleiches gilt für den Sanddorn, bei Reife orangefarbene Beeren an kleinen Büschen, die auf den Inseln stark verbreitet sind. Sanddorn ist eine wahre Vitaminbombe und sehr gesund!)

Um Besuchern ein genussreiches Durchstreifen der Dünenlandschaft zu ermöglichen, hat man Bohlenwege angelegt, die zum Schutz der Dünen und darin befindlichen Vogelwelt nicht verlassen werden dürfen.

Amrumer Dünen
Amrumer Dünen

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Dies ist ein Auszug aus dem Buch:

Amrum

Amrum

Über 70 Fotos, 9 Ortspläne und Karten, Register, Griffmarken, 204 Seiten weitere Informationen ->

4. Auflage 2007
10.50 Euro